Bearbeitungsgebühren bei Krediten sind unzulässig

Oftmals verlangen Banken und Sparkassen bei Abschluss eines Kredit- oder Darlehensvertrages eine Bearbeitungsgebühr, die sich in der Regel prozentual nach der Nettokreditsumme berechnet (1 – 3,5%).

Zahlreiche Gerichte, darunter auch diverse Oberlandesgerichte haben mittlerweile zugunsten der Darlehensnehmer entschieden, dass die Berechnung einer solchen Bearbeitungsgebühr bei Krediten und Darlehen unzulässig sind, da hiermit grundsätzlich Leistungen abgegolten werden, die im eigenen Interesse der Bank liegen.

Die Ausreden der Banken beziehen sich oft auf eine angebliche Individualvereinbarung, eine sog. Preishauptabrede im Gegensatz zur kontrollfähigen Preisnebenabrede sowie auf den Hinweis, dass die Bonitätsprüfung auch im Interesse des Darlehensnehmers erfolge.

Wir beraten Sie gerne über die drohende Verjährung und überprüfen Ihre möglichen Ansprüche. Für den Fall, dass Ansprüche bestehen, wird Herr Rechtsanwalt Wöhrle für Sie verjährungshemmende Schritte einleiten und Ihre Ansprüche weiter durchsetzen.

Aufgrund der zahlreichen Rechtsprechungen bestehen hier gute Erfolgschancen auf Rückforderung der Bearbeitungsgebühr. Oftmals übernehmen auch Rechtsschutzversicherung die Kosten der Rechtsverfolgung.