Fehlerhafte Widerrufsbelehrung bei Krediten und Darlehen ermöglicht u.U. günstige Umschuldung ohne Berechnung von Vorfälligkeitsentschädigung

„Widerrufsjoker“ für Bankkunden: Umschuldung ohne Vorfälligkeitsentschädigung! Kreditverträge durch einen Fachanwalt für Bankrecht- und Kapitalmarktrecht überprüfen lassen.

Niedrige Zinsen sichern und Geld einsparen! Nutzen Sie unsere kostenlose Ersteinschätzung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Für viele Bankkunden besteht die Möglichkeit auch nach Jahren Kredite wirksam zu widerrufen und sich hierdurch die aktuell niedrigen Zinsen zu sichern. Hintergrund ist, dass von Banken in der Vergangenheit verwendete Widerrufsbelehrungen oftmals fehlerhaft waren und Darlehensverträge mit solch fehlerhaften Widerrufsbelehrungen auch nach Jahren wirksam widerrufen werden können. Weitere Informationen hierzu weiter unten.

Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 0671/2983260 an. Unsere Experten auf dem Gebiet des Bankrechts geben Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung. Nutzen Sie auch unser Kontaktformular, dass Sie bequem am Computer ausfüllen können. Wir antworten Ihnen umgehend. Gerne können Sie auch unseren Fragebogen ausfüllen und uns zusenden.

Bei den von uns bisher vorgenommen Untersuchungen (wir haben bisher mehrere tausend Verträge geprüft), haben wir feststellen müssen, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Widerrufsbelehrungen fehlerhaft sind. Unsere Ergebnisse werden auch von der Verbraucherzentrale Hamburg bestätigt. Diese stellt fest, dass rund 90 % der Widerrufsbelehrungen fehlerhaft sind. Bei den von der Verbraucherzentrale Hamburg überprüften Verträgen ergab sich folgendes Bild:

  • Gesamtanzahl der Fälle: 1509
  • Widerrufsbelehrung in Ordnung: 159 (10,5%)
  • Widerrufsbelehrung fehlerhaft: 1350 (89,5%)

Auflistung der Verbraucherzentrale Hamburg

Sollten Sie bei einer der genannten Banken eine Finanzierung abgeschlossen haben, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist. Jeder Vertrag ist jedoch im Einzelnen zu überprüfen.

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat bei Ihrer Umschuldung und den notwendigen Verhandlungen mit Ihrer Bank, der Darlehensabwicklung, der Darlehensprüfung und dem Austausch von Sicherheiten zur Seite.

Wir haben unter anderem bei folgenden Banken Darlehensverträge geprüft:

Aachener Bausparkasse AG
Allianz Lebensversicherung AG
Alte Leipziger
BBBank eG. Karlsruhe
Berliner Volksbank
Berliner Sparkasse
Bremische Volksbank
BHW Bausparkasse AG
BW-Bank
Commerzbank
Debeka Bausparkasse
Deutsche Bank
DEVK
DKB Deutsche Kreditbank
Die Sparkasse Bremen AG
Dortmunder Volksbank
Dresdner Bank
DSL – Bank
Frankfurter Sparkasse
Frankfurter Volksbank
Hamburger Sparkasse
HUK Coburg Bausparkasse AG
HypoVereinsbank
ING DiBa
Kreissparkasse Biberach
Kreissparkasse Birkenfeld
Kreissparkasse Esslingen Nürtingen
Kreissparkasse Rhein-Hunsrück
Kreissparkasse Göppingen
Kreissparkasse Heilbronn
Kreissparkasse KölnBonn
Kreissparkasse Kaiserslautern
Kreissparkasse Ludwigsburg
Kreissparkasse Mayen
Kreissparkasse München Starnberg
Kreissparkasse Ravensburg
Kreissparkasse Tübingen
Mainzer Volksbank (MVB)
Nassauische Sparkasse
Provinzial Rheinland
Psd Bank Hessen Thüringen eG
Santander Consumer Bank
SEB Bank
Sparda-Bank Südwest eG
Sparda-Bank Baden-Würtemberg eG
Sparda-Bank Berlin
Sparda-Bank Hamburg
Sparda-Bank Hessen
Sparda-Bank München
Sparda-Bank Nürnberg
Sparda-Bank west
Sparkasse Allgäu
Sparkasse Bamberg
Sparkasse Bodensee
Sparkasse Rhein-Nahe
Sparkasse Donnersberg
Sparkasse Duisburg
Sparkasse Essen
Sparkasse Fulda
Sparkasse Hannover
Sparkasse Heidelberg
Sparkasse Hildesheim
Sparkasse Koblenz
Sparkasse KölnBonn
Sparkasse Mainz
Sparkasse Neuwied
Sparkasse Oberhessen
Sparkasse Trier
Sparkasse Vorderpfalz
Sparkasse Westerwald-Sieg
Sparkasse Worms-Alzey-Ried
Volksbank Alzey eG
Volksbank Baden-Baden Rastatt
Volksbank Geeste-Nord eG
Volksbank Glan-Münchweiler eG
Volksbank Esslingen
Volksbank Hunsrück-Nahe eG
Volksbank Main
Volksbank Ruhr Mitte eG
Westdeutsche ImmobilienBank AG

Herr Rechtsanwalt Jürgen A. Wöhrle ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und verfügt über weitreichende Erfahrung in diesem Bereich. Herr Rechtsanwalt Sven Hartmann ist ebenfalls Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und darüber hinaus auch Bankkaufmann und verfügt daher ebenfalls über weitreichende Erfahrungen bei der Prüfung von Widerrufsbelehrungen. Unsere Kanzlei hat schon in einer Vielzahl von Verfahren Ansprüche gegenüber Banken durchsetzen können. Viele Banken scheuen auch die gerichtliche Auseinandersetzung und zeigen sich oftmals vergleichsbereit, wenn von unserer Seite der Klageweg angedroht wird. Unsere Mandanten konnten hierdurch viele tausend Euro jährlich einsparen.

Durch unsere umfassende und fundierte Prüfung und Einschätzung (kostenlose Ersteinschätzung) der rechtlichen Möglichkeiten schaffen wir für Sie eine starke Verhandlungsposition gegenüber der Bank. Oftmals ist es uns aus dieser starken Verhandlungsposition heraus möglich eine für den Mandanten optimale Einigung mit der Bank zu erzielen. Solche Verhandlungen gehören zu unserem täglichen Geschäft. In Fällen in denen eine Einigung nicht möglich ist, setzen wir Ihre berechtigten Ansprüche selbstverständlich mit der gebotenen Durchsetzungskraft durch.

Rufen Sie uns einfach unter der Nummer 0671/2983260 an. Unsere Experten auf dem Gebiet des Bankrechts geben Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung. Nutzen Sie auch unser Kontaktformular, dass Sie bequem am Computer ausfüllen können. Wir antworten Ihnen umgehend. Gerne können Sie auch unseren Fragebogen ausfüllen und uns zusenden.

Oftmals übernehmen Rechtsschutzversicherungen die Kosten der Rechtsverfolgung. Gerne übernehmen wir für Sie kostenlos auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtschutzversicherung, soweit eine solche besteht. Wir stehen Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung und helfen Ihnen gerne.

Hintergründe

1. Neue Kredite deutlich günstiger / Niedrigzinsphase / hohes Einsparpotential

Die aktuelle Niedrigzinsphase ist für Kreditnehmer bzw. Darlehensnehmer, die vor Jahren ihre Immobilien zu sehr viel schlechteren Bedingungen und weitaus höheren Zinsen finanziert haben sehr interessant. Heute werden Kredite mit einer Laufzeit von 10 Jahren zum Teil unter 2 % vergeben. Im Jahr 2008 zahlten Kunden noch mehr als 5 %.

Wenn es möglich wäre den Zinssatz nur um ein paar wenige Prozentpunkte zu senken, könnten Kreditnehmer ihre monatliche Zinsbelastung deutlich verringern. Es können mehrere tausend Euro eingespart werden. Dies zeigt sich am nachfolgenden Beispiel:

Muss zum Beispiel ein Bankkunde noch EUR 100.000,00 tilgen und zahlt er eine monatliche Rate in Höhe von EUR 700,00 bei einem Zinssatz von 4,5 % hat er in fünf Jahren eine Restschuld in Höhe von rund EUR 78.000,00. Bei einem Zinssatz von 2,5 % beträgt die verbleibende Restschuld in fünf Jahren nur noch rund EUR 69.000,00. Eine Zinssenkung würde diesem Kunden somit eine Einsparung in Höhe von ca. EUR 10.000,00 bringen.

2. Handlungsmöglichkeiten – „Widerrufsjoker“

Allerdings entlassen die Banken ihre Kunden nicht ohne weiteres aus den laufenden Kreditverträgen. Vielmehr fordern die Banken von den Kunden hohe unberechtigterweise Vorfälligkeitsentschädigungen für die vorzeitige Vertragsbeendigung, so dass dieser Weg für die Kunden nicht mehr attraktiv ist.

Hier kann den Kunden aber der sog. „Widerrufsjoker“ helfen. Bei einem Widerruf kann eine Vorfälligkeitsentschädigung vermieden werden und der Bankkunde kann sich ohne Vorfälligkeitsentschädigung vom Vertrag lösen. Er kann dann eine günstigere Finanzierung zu einem weitaus niedrigeren Zinssatz bei einer anderen Bank suchen. Es lassen sich im Ergebnis horrende Summen einsparen. Diese Möglichkeit ist dann eröffnet, wenn die Bank fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet hat.

3. Rechtliche Grundlagen

Wenn Banken Verbrauchern den Abschluss eines Darlehensvertrages anbieten, dann sind sie verpflichtet, diese hinreichend über ihr Widerrufsrecht aufzuklären. Der Verbraucher soll sich innerhalb einer Überlegungsfrist von 14 Tagen vom Vertrag wieder lösen können. Diese Frist beginnt allerdings nicht, bevor der Verbraucher ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt worden ist. Sofern die gebotene Widerrufsbelehrung formale oder inhaltliche Fehler enthält, beginnt die Frist nicht und der Verbraucher kann den Darlehensvertrag auch noch nach Jahren widerrufen (§ 355 Absatz IV BGB).

Eine Reihe von Widerrufsbelehrungen der Banken weisen solche formalen und inhaltlichen Fehler auf.

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Finanztip die auf der Grundlage Erhebungen der Verbraucherzentrale Hamburg von zahlreichen Banken, deren Überprüfung der Widerrufsbelehrungen ergeben hat, dass diese fehlerhaft sind.

Ein Fehler liegt zum Beispiel darin, dass der Beginn der Frist missverständlich erläutert wird. Uns liegt beispielsweise eine Widerrufsbelehrung der Mainzer Volksbank aus dem Jahre 2008 vor die folgenden Inhalt hat:

„Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Der Lauf der Frist für den Widerruf beginnt einen Tag nachdem Ihnen

1. ein Exemplar dieser Widerrufsbelehrung und

2. die Vertragsurkunde, der schriftliche Vertragsantrag oder eine Abschrift

der Vertragsurkunde oder des Vertragsantrag zur Verfügung gestellt wurden. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.“

Der Bundesgerichtshof hat in mehreren Fällen, denen eine Widerrufsbelehrung mit nahezu dem gleichem Wortlaut zugrunde lag, entschieden, dass die dort verwendete Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist. Der Bundesgerichtshof ist der Auffassung, dass der Verbraucher nicht richtig über den maßgeblichen Beginn der Widerrufsfrist aufgeklärt wird, da der Eindruck entstehe, dass ohne Rücksicht auf eine Vertragserklärung des Verbrauchers bereits am Tag des Zugangs des Angebots die Widerrufsfrist zu laufen beginne. Dies ist aber falsch. Weitere Fehler sind zum Beispiel fehlende Hinweise auf die Folgen eines Widerrufs. Häufig werden auch keine Anschriften genannt, an den der Widerruf gesandt werden kann.

Weitere fehlerhafte Formulierungen können zum Beispiel sein:

„Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung“

„Sie können die Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit dem Erhalt dieser Belehrung.“

„Die Frist beginnt frühestens mit dem Tag des Eingangs des unterschriebenen Darlehensvertrages“

Solche und weitere Fehler in Widerrufsbelehrungen führen dazu, dass Bankkunden gute Aussichten haben, einen Widerruf und die damit einhergehenden Vorteile durchzusetzen.

Die Banken machen es den Bankkunden aber häufig nicht einfach und widersetzen sich auch berechtigten Widerrufen und beharren darauf, dass ein Widerrufsrecht nicht besteht. In solchen Fällen bleibt nur die gerichtliche Durchsetzung der Ansprüche.

Kreditnehmer, die in der Vergangenheit ihren Vertrag bereits gekündigt haben und damals eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt haben, können weiterhin prüfen lassen, ob die zu Unrecht gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückverlangt werden kann.

Gerne stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch und eine persönliche Beratung in unseren Kanzleiräumlichkeiten in Bad Kreuznach und Mainz zur Verfügung.