Offene Immobilienfonds

Ein offener Immobilienfonds wird im Wesentlichen definiert als ein nicht rechtsfähiges Immobilien-Sondervermögen, das von einer Kapitalanlagegesellschaft lediglich verwaltet wird. Das heißt, dass die Immobilien in diesem Sondervermögen zusammengefasst sind. Meist investiert der Fonds in Gewerbeimmobilien. Offene Immobilienfonds sind dem im Investmentgesetz (InvG) unterstellt und haben spezielle Vorschriften hinsichtlich der Anlagepolitik zu beachten (§§ 66–82 InvG). So regelt zum Beispiel § 67 InvG die zulässigen Vermögensgegenstände und auch die Anlagegrenzen.

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08.10.2015: Razzia wegen Abgasskandal bei VW

Am 08.10.2015 hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig nach einhelligen Medienberichten großangelegte Durchsuchungen in Wolfsburg und anderen VW-Standorten durchgeführt. Hierbei wurden. Durchsucht wurden auch Privatwohnungen von VW-Mitarbeitern. Ziel der Durchsuchungen war die Sicherstellung von Unterlagen und Datenträgern im Zusammenhang mit den Abgasmanipulationen. Zur Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

Die Anteile von offenen Immobilienfonds sind übertragbar. Der Anleger kann die Anteile grundsätzlich zu täglich ermittelten Rücknahmepreisen an der Börse veräußern und mit diesen handeln.

Dies gilt allerdings dann nicht, wenn die Rücknahme der Anteile ausgesetzt wurde. Dies ist dann der Fall, wenn die Liquiditätsreserve unter 5% fällt. Dann dürfen die Fonds keine weiteren Anteile zurückgeben. Sie werden dann (im Idealfall nur vorübergehend) geschlossen.

Offene Immobilienfonds galten sehr lange Zeit als sichere Geldanlage. Vorteil war, dass der Anleger jederzeit über den Anlagebetrag verfügen konnte. Weiterhin wurden auch gute Renditen erzielt, was dazu führte, dass von vielen Banken und Beratern offene Immobilienfonds als die bessere Alternative zum Tagesgeldkonto angepriesen wurden. Es wurde vielfach von „Betongold“ gesprochen.

In den letzten Jahren hat sich jedoch bei meiner Vielzahl von offenen Immobilienfonds gerade das oben genannte Schließungsrisiko verwirklicht und die Anleger musste erhebliche Verluste hinnehmen und haben bis heute keinen Zugriff auf ihr Kapital. Viele Fonds wurden aufgelöst.

Über das Schließungsrisiko, wie auch über andere Verlustrisiken, hätten die Anleger aufgeklärt werden müssen. Weiterhin sind oftmals Provisionen an die Banken geflossen, über die nicht aufgeklärt wurde, obwohl nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in vielen Fällen eine solche Aufklärung notwendig gewesen wäre.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt leider, dass eben über viele für die Anlageentscheidung relevanten Punkte und Risiken meist nicht aufgeklärt wurde. Das Gegenteil ist oftmals der Fall. Über die Postbank zum Beispiel schrieb der Stern in einem Bericht vom 24.09.2013 unter anderem, dass die Finanzberater unbedarfte Anleger wohl zum Teil zu Fonds und Zertifikaten gedrängt haben sollen, da diese ihnen Provisionen einbringen. Nach diesem Bericht verloren Hunderte von Kunden durch „unsinnige Anlagefonds“ ihr Erspartes. Dies deckt sich leider auch mit unseren Erfahrungen und wir sind der Auffassung, dass sich betroffene Anleger gegen die Falschberatung zur Wehr setzen sollten.

Unsere Rechtsanwälte stehen Ihnen hierbei zur Seite. Wir haben die jahrelange Erfahrung im Kapitalanlagerecht, um Ihre Rechte professionell und effektiv durchzusetzen. Unsere Rechtsanwälte und Steuerberater prüfen, ob Ihnen Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen zustehen und setzen diese dann auch für Sie durch.

Nutzen Sie unsere unverbindliche und kostenfreie Erstberatung bezüglich Ihres Falles. Rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Nutzen Sie auch unseren Anlegerfragebogen, den Sie bequem am Computer ausfüllen können. Wir antworten Ihnen umgehend. Gerne übernehmen wir für Sie kostenlos auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtschutzversicherung, soweit eine solche besteht.